Vorträge
eLearning & moderne Weiterbildung
eLearning in the Cloud – Informelles Lernen am Arbeitsplatz mit Web 2.0
11:00 - 11:40 Nordsaal, Fachhochschule Koblenz, Dirk Reiländer
Mitarbeiter in Unternehmen sehen sich zunehmend dazu gezwungen, ihre Arbeitsweise und –inhalte an sich laufend ändernde Bedingungen anzupassen und hierzu neues Wissen zu erwerben. Klassische Methoden der Weiterbildung sind zunehmend ungeeigneter dazu, mit dieser Dynamik mitzuhalten. Im Rahmen des Vortrags wird aufgezeigt wie Web 2.0-Anwendungen in der Weiterbildung eingesetzt werden können und es werden konkrete Szenarien vorgestellt, wie Unternehmen diese Anwendung in ihre Personalentwicklung integrieren können.
Kann Web 2.0 Soziale Hilfe leisten?
11:45 - 12:25 Nordsaal, prosozial gmbh, Stephan Idel
Hilfe und Beratung soll schwierige Lebenslagen bewältigen helfen. Aber wer hilft mir am besten? Wer trägt die Kosten? Wo kann ich das beantragen? Wie geht das? Und, welche Alternativen gibt es in meiner Nähe. Bislang ist das Internet hier kaum eine Hilfe. Es ist unübersichtlich, zerklüftet und leider noch ohne die in Web 2.0-Anwendungen übliche Transparenz durch z.B. offenliegende Bewertungen anderer Nutzer dieses Angebots oder Anbieters. Prosozial entwickelt derzeit für die Region Koblenz beispielhaft eine Anwendung, die mit Mitteln von Web 2.0 Ratsuchende, Anbieter und Kostenträger beratend an der richtigen Hilfe zusammenführt.
Paradigmenwechsel im Bildungssystem – Wie können neue Technologien und innovative Konzepte Unterricht und Weiterbildung revolutionieren?
13:30 - 14:10 Nordsaal, ALEX GmbH IT-Systeme+Konferenztechnik, Helmut Müller
In der Präsentation wird dargestellt, wie neue Technologien (SMART Boards, Netbooks, LMS etc.) das individualisierende und differenzierte Lernen unterstützen können. Die technischen Systeme sind lediglich Werkzeuge, deren sinnvoller Einsatz geplant werden muss. Im Rahmen der Präsentation wird deshalb ebenfalls auf die Phase der Unterrichtsvorbereitung eingegangen. Das vorgestellte Planungstool zur Unterrichtsvorbereitung ermöglicht eine Gestaltung von Lernumgebungen, die an der individuellen Kompetenz des einzelnen Schülers ausgerichtet sind.
Wissen als (bilanzierbarer) Unternehmenswert – Weiterbildung als Weg – Jederzeit abrufbares Wissen vermitteln
14:15 - 14:55 Nordsaal, Piwinger & Lau GmbH, Götz Piwinger
Kürzer und konkreter kann man diese Ziele kaum formulieren. Es geht um mehr, als um Mitarbeiterschulung: Nämlich um neue, wichtige Wettbewerbsfaktoren für das Unternehmen. Um Wissen als Unternehmenswert zu etablieren, sind bisher wenig bekannte Prozesse und Qualifikationen zur Umsetzung erforderlich. Der IT-Sektor bietet sich an, eine wichtige Rolle in diesem zukunftsträchtigen Unternehmensbereich zu spielen, weil sich dort Pilotprogramme anbieten, um die neuen Prozesse zu implementieren. Wir zeigen an Best-Practise-Beispielen aus Unternehmen, welche Erfolge in kurzer Zeit unter Einsatz moderner Lernmethoden wie eLearning und Distancelearning erreichbar sind. Unser Beispielthema wir der unternehmensweite Umstieg auf eine neue Officeversion sein. Außerdem erfahren Sie mehr über das Vorgehen zur Einführung von eLearning im Unternehmen, mit wem Sie mit ins Boot nehmen sollten und wie die Beschäftigten dafür motiviert werden können. Im Vortrag sehen Sie Livebeispiele und eine Themenübersicht. Die Überschrift beschreibt die Vision von Götz Piwinger, um „Lernende Organisationen“ zu schaffen. Mit zwanzig Jahren Erfahrung in der Weiterbildung bietet er im Portal und der gleichnamigen Marke „X-Learning“ das modernste Lernportal Europas für B2B Kunden an. Götz Piwinger ist Geschäftsführender Gesellschafter der Piwinger & Lau GmbH , 2. Vorsitzender des Vereins IT.Stadt Koblenz.e.V., Mitglied des Microsoft Quality Boards für SWD, Autor und Berater für Bildungsunternehmen bzw. Abteilungen.
Wissen teilen und Verantwortung unterstützen
15:00 - 15:40 Nordsaal, e@sy process GmbH, Dirk Lötsch
Die jederzeitige Verfügbarkeit von Wissen wird in vielen Organisationen als immer gegeben vorausgesetzt. Ein Blick ins Detail zeigt aber oft ein ausgeprägtes Inseldenken, welches stärker auf die Lauffähigkeit der eigenen Abteilung, als auf den Erfolg der gesamten Organisation ausgerichtet ist. Durch die transparente Abbildung der Arbeitsabläufe, unter Einbeziehung der internen Kunden- und Lieferantenbeziehungen gelingt es, das im Unternehmen vorhandene Wissen zu sichern und zu teilen. Nur wer weiß, was er wann, wie und womit machen soll, kann auch für Verantwortung übernehmen. Der Vortrag zeigt, wie durch eine methodische und softwaretechnische Unterstützung, Spielregeln im Unternehmen gemeinsam mit den Mitarbeitern erarbeitet und angewandt werden können.
Beyond Web 2.0
Standort 2.0: regionale Mehrwerte durch ein globales Medium generieren – das Onlineportal www.localbit24.de
11:00 - 11:40 Rheinsaal, Rootconnect Medienkommunikation, Peter Pavlovski
Beyond web 2.0: ein ursprünglich globales Medium wird gewinnbringend für regionale Wirtschaftsentwicklung und regionales Marketing eingesetzt. Als regionales Online-Magazin und Business-Netzwerk ist vor kurzem das Portal www.localbit24.de erfolgreich gestartet. Es ist das neue, interaktive „Gesicht“ der IT- und E-Business Branche am Mittelrhein. Dabei stehen vor allem deren „Macher“, sowie die Innovationen dieser dynamischen Branche im Vordergrund.
Ziel der Plattform ist es, die außergewöhnliche Leistungsfähigkeit der Branche am Mittelrhein zeitgemäß darzustellen. In diesem Vortrag, der sich ganz im Sinne von web 2.0 als „Mitmach-Veranstaltung“ versteht, gehen wir gemeinsam der Frage nach, wie das globale Medium Internet regionale Mehrwerte generieren kann. Die Ergebnisse der Diskussion werden in die weitere Entwicklung des Projekts einfließen.
Das Portal wird in den nächsten Monaten als Plattform mit den regionalen Unternehmen als Teilnehmer (Mitglieder) gemeinsam entwickelt. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, die weitere Entwicklung und somit den Auftritt der Region mit zu bestimmen. Vorgestellt werden die Ideen, die Features, sowie die Möglichkeiten zur Teilnahme.
Marketing im Web 2.0
11:45 - 12:25 Rheinsaal, Universität Koblenz-Landau, Prof. Dr. Gianfranco Walsh
Das Web 2.0 ist der Inbegriff eines zweiten weltweiten Internet-Boom, in dessen Windschatten zahlreiche faszinierende Internet-Angebote entstanden sind. Stärker als bisher findet bspw. „Social Computing“ und eine Verflechtung privater Internetnutzung und kommerzieller Geschäftsmodelle statt. Trotz der Web 2.0-Euphorie setzt bei manchen Unternehmen, Kapitalgerbern und Usern Ernüchterung hinsichtlich der Eignung des Web 2.0 als Basis für erfolgreiche Geschäftsmodelle ein. In dem Vortrag wird der Frage nachgegangen, wie Unternehmen mittels der Analyse von Userverhalten auch zukünftig vom Web profitieren können.
Bedeutung der Green-IT für Klimaschutz und Wirtschaft
13:30 – 14:10 Rheinsaal, Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr, Major Jörg Flessel
Der Vortrag behandelt: Entstehung und Historie der Thematik "Green-IT"; Das Herstellen einer Green-IT-Infrastruktur; Die Ziele der Bundesregierung zu Green-IT; Einen Ausblick und eine Zusammenfassung
SOA und CLOUD bei der 1&1 Internet AG
14:15 - 14:55 Rheinsaal, 1&1 Internet AG, Dr. Thomas Marx
Mit Hilfe von SOA und CLOUD bietet die 1und1 Internet AG ihren Kunden neue und flexible Produktlösungen an, die ohne den Einsatz innovativer Technologien nicht möglich wären. Flexibel und kurzfristig kann der Produktumfang den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden. Aber auch innerhalb der 1und1 Internet AG spielen SOA und CLOUD Computing eine wichtige Rolle, um den Kunden ein optimales Angebot anzubieten.
Wikimanagement: Denn sie wissen, was Sie tun!
15:45 - 16:25 Rheinsaal, Fachhochschule Koblenz, Prof. Dr. Ayelt Komus
Was das Management von Web 2.0 lernen kann. Wie das Unternehmen kreativer wird. Wie die Mitarbeiter die Prozesse verbessern. Kunden binden und einbinden
Simulation und Multi-Agenten-Systeme / Künstliche Intelligenz
Simulation von Verkehrsteilnehmerverhalten mittels Multi-Agenten-Systemen
11:00 - 11:40 Variosaal, Universität Koblenz-Landau, Ulf Lotzmann
Der Vortrag gibt einen Einblick in die mikroskopische Verkehrssimulation, d.h. die Simulation der Interaktion zwischen individuellen Verkehrsteilnehmern in einer gemeinsamen künstlichen Umwelt. Modelle der einzelnen Verkehrsteilnehmer (die je nach Anwendung verschiedener Art sein können, z. B. Fußgänger, Autos oder Busse) werden dabei durch "Softwareagenten" repräsentiert. Dabei handelt es sich um spezielle Computerprogramme, die in der Lage sind, eigenständig ihre Umgebung wahrzunehmen und aufgrund dieser Wahrnehmung (mittels kognitiver Prozesse) den eigenen Zustand (u. a. Gedächtnis), die eigenen Repräsentation innerhalb der Umwelt (ausgedrückt durch z. B. Position, Geschwindigkeit oder Farbe) sowie die Umwelt selbst zu verändern. In der Simulation wird das Verhalten einer gewünschten Anzahl von Verkehrsteilnehmer-Agenten innerhalb einer gemeinsamen Umwelt und während eines vorgegebenen Zeitraums beobachtet. Die Umwelt beinhaltet dabei in erster Linie die der zu simulierenden Welt zugrundeliegende Topografie (Modell beispielsweise eines Straßennetzes oder Flughafens). Im Vortrag werden zunächst einige Modelle für Verkehrsteilnehmer und Topografien vorgestellt. Darauf aufbauend wird dann näher auf die (durch die kognitiven Prozesse bestimmten) "mentalen Fähigkeiten" der Agenten eingegangen und ein Überblick, beginnend bei einfachen, zufallsgesteuerten Aktivitäten, bis hin zu komplexem, durch Normen beeinflusstem Verhalten gegeben.
SIZ - die Sicherheits-Polizei Ihrer Sparkasse - Schutz vor Datenklau beim Online-Banking
11:45 - 12:25 Variosaal, Informatikzentrum der Sparkassenorganisation, Matthias Stoffel, Leiter des S-CERT
In den letzten Jahren konnte die Finanzwelt immer wieder ausgeklügelte Betrugsversuche beim Internet-Banking feststellen. Da auf Seiten der Banken und Sparkassen robuste IT-Schutzmaßnahmen zum Einsatz kommen, setzen die Betrüger beim schwächsten Glied der Kette an: dem Kunden. Um Kunden vor den Gefahren wie Phishing und Banking-Trojaner zu schützen, setzen die Sparkassen auf ein Computer-Notfallteam. Ziel des Teams ist es, Betrügereien abzuwehren und Schäden zu verhindern. Um der Gefahr nachhaltig zu begegnen, bieten die Sparkassen optimierte Sicherungsverfahren an, die höchsten Sicherheitsstandards genügen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auch direkt am Messestand Electronic Banking der Sparkasse Koblenz.
Was haben Ameisenstaaten und adaptive hochverfügbare dynamische IT Systeme gemeinsam ?
13:30 - 14:10 Variosaal, Siemens AG, Rudi Kraus
Der Vortrag bietet einen Einblick in ein Anwendungsgebiet für Multiagentensysteme. Praktische Einsatzbeispiele zeigen wie diese Technologie bereits heute in großen Rechenzentren und bei kleinen mittelständischen Unternehmen die Flexibilität und Verfügbarkeit der IT-Systeme erhöht und hilft Kosten einzusparen.
Anwendungsbeispiele für multiagentenbasierte Simulation
14:15 - 14:55 Variosaal, Thales Deutschland, Daniel Arnold
In diesem Vortrag erhalten Sie einen Überblick über die Welt der Simulation und wie sie von THALES umgesetzt wird. Hierbei wird zunächst beginnend von der realen Welt auf die Simulation und Modellbildung abstrahiert. Darauf basierend werden einige Anwendungsbeispiele zu unterschiedlichen Simulationsarten vorgestellt, um dann etwas ausführlicher die multiagentenbasierte Simulation im Grundsatz zu erläutern. Diese wird durch ein repräsentatives Beispiel aus dem sicherheitstechnischen Umfeld dargestellt, wie es bei der THALES zur Anwendung kommt. Abschließend wird Ihnen aufgezeigt, wie durch eine Verknüpfung von Rollenspielen mit der multiagentenbasierten Simulation ein Mehrwert im Bereich der Ausbildung von Sicherheitspersonal erreicht werden kann.